Eingetaucht den Federkiel
In der schwarzen Tinte Tiefe..
Schaben auf dem Pergament,
Wenn der Worte Schweife tanzen..
Danke, dass dein Blicke fiel
Aufs Zusammenspiel der ganzen!


Donnerstag, 29. Mai 2014

[Rezension] Eoin Colfer - WARP 1: Der Quantenzauberer


Eoin Colfers "Der Quantenzauberer" überzeugt als Auftakt der neuen Reihe WARP!
347 Seiten nutzt der Autor der beliebten Artemis-Fowl-Reihe, um den Leser in das aktuelle und ein vergangenes London eintauchen zu lassen. Die Geschichte erzählt von Riley, der beim Auftragsmörder Garrick in die Lehre geht, und von Agent Chevron Savano, die Specialagentin werden möchte und nach einem gewissen Aussetzer nach London zwangsversetzt wurde, um sich um das WARP-Programm zu kümmern.
WARP steht dabei für Witness Anonymous Relocation Programme, also für ein anonymes Zeugenschutzprogramm. Dieses beinhaltet Zeitreisen, was natürlich weder Agent Savano noch Riley oder Garrick für möglich halten!
Durch einen Unfall befinden sich Riley und die junge Nachwuchsagentin dann auf einmal in der misslichen Lage, vor dem mächtiger gewordenen Garrick die Flucht ergreifen zu müssen...

Das Jugendbuch ist sehr unterhaltsam und die Charaktere sind glaubwürdig, wie schon in den Artemis-Fowl-Bänden. Vor allem die Reaktionen des jungen Menschen auf die völlig neue Zeitschiene sind überlegt und glaubhaft dargestellt, sodass der Leser sich gut in Riley hineinversetzen kann.
Auch der Drang der jungen Agentin, sich dringend beweisen zu wollen, wirkt sehr authentisch. Selbst Garrick bleibt kein maskenhafter Bösewicht, sondern der Leser erfährt durch Rückblenden Details zu seinem Werdegang, wodurch sein Verhalten nachvollziehbarer wird.
Der Umschlag der gebundenen Ausgabe ist besonders schön gestaltet, die Nieten des Covers sind durch Stanzungen plastisch hervorgehoben.

Ich bin wirklich gespannt, wie Colfer diesen Faden wieder aufnehmen und weiterspinnen möchte! Die beiden Hauptfiguren sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich möchte so bald wie möglich wissen, wie es weiter geht!
Durch die schöne Aufmachung und die gewohnte Erzählqualität Colfers erhält das Buch volle fünf von fünf Schnörkeln!

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