Eingetaucht den Federkiel
In der schwarzen Tinte Tiefe..
Schaben auf dem Pergament,
Wenn der Worte Schweife tanzen..
Danke, dass dein Blicke fiel
Aufs Zusammenspiel der ganzen!


Freitag, 23. August 2013

Die Natur der Dinge

In dem Wandel vieler Zeiten
Dinge dich doch stets begleiten.
Seh'n von Weitem anders aus
Und am Ende wird nichts draus.
Werde auf ein Leben hoffen,
Viele Wege steh'n noch offen,
Einen werd ich sicher geh'n
Und dann wird man weiterseh'n.
Denn die Pläne will ich halten,
Grundstruktur bleibt doch beim Alten,
Nur das Casting ändert sich.
Und vielleicht find' ich ja mich.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Kreatives aus dem Seminar

Wir haben das kreative Schreiben ausprobiert, genauer gesagt das Scaffolding. Man benutzt z.B. ein Gedicht als Vorlage, an dem man sich orientiert.
Meine beiden besten Ergebnisse sind das hier:

~

Ein Fisch, der schwamm
Im Bächlein 'rum
Er fand die Angler ziemlich dumm!
Doch ging er in das Netz hinein,
Der alte Hecht, das arme Schwein!


~



Ferienvergnügungen

Der erste Tag
Ausgeschlafen am Morgen
Der neugekaufte Urlaubsschmöker
Wartende Welten
Ritter, Krieger, ein gutes Ende
Kakao
Die Couch
Die Hängematte
Lesen, Wandern
Vertraute Klänge
Freizeitbekleidung
Ein Duft
Frischer Crêpes

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Ohne Worte

Ohrenbetäubend der stumme Schrei
Zerrt an dem Gitter und bleibt dabei
Hinter der Fassade.
Weinend. Jammerschade.

Blick zu der Flinte, die liegt im Korn,
Blick jetzt zurück noch und bald nach vorn,
Das ist die Devise.
Doofe Sehnsucht, miese...

Ohne Kraft hebts keine Waffe auf,
Schicksal nimmt weiter den leichten Lauf,
Ohne Widerstände.
Tränen sprechen Bände.

              ...

Montag, 12. März 2012

Hohe See

Manchmal schlagen Wellen stark
Hoch wie Häuser und hinüber.
Manchmal wird das dann so arg,
Dass am Mast die Sicht wird trüber.

Selbst dort oben, wo du sonst
Stets den Überblick bewahrst,
Kannst du taumeln und bekommst
Wellen ab, wenn du verharrst.

Doch dich aus dem Korb zu schleichen
Nützt dir nichts - du sitzt ja fest.
Musst die Inseln doch erreichen,
Wenn du schon das Schiff verlässt.

Doch die Weite bis zum Sand
Ist oft näher als man denkt -
Aber 's ist die Art von Land
Wohin's keine Schritte lenkt.

Siehst du ringsum Fische treiben
Während du um Atem ringst,
Wünschst du dir, du könntest bleiben.
Doch vergebens.
Du ertrinkst.

Mittwoch, 18. Januar 2012

18.01.

Ich zügele der Füße Willen,
Nur noch stets im Kreis zu rennen.
Ja, des Lebens bitt're Pillen
Lern' ich immer wieder kennen.

Doch, so will ich es doch hoffen,
Wird es and're Wege geben.
Denn es steht mir vielleicht offen
Weiter hier am Ort zu leben.

Doch der angstgelähmte Sinn
Hält sich starr an Sorgen fest
Vielleicht krieg ich es noch hin
Dass er sie gleich fahren lässt.

Denn ich will nicht mehr verzagen,
Wie der Löwe mutlos sein.
Nein, ich möchte viel mehr wagen!
Licht soll in mein Herz hinein!

Auf der Töne Notenbahnen
Finde ich den Weg dorthin!
Stolz sind dann auch meine Ahnen,
Wenn ich wieder furchtlos bin.

Donnerstag, 22. September 2011

4 Wochen später

Wenn du jetzt von Trauer sprichst
In den wortgemachten Sätzen,
Wenn du jetzt dein Schweigen brichst,
Warum sollte ich das schätzen?

Guck, dein Herz ist fremdbesetzt,
Du bestimmst dort nicht allein.
Sie hat dich doch aufgehetzt,
Nicht mehr für mich da zu sein!

Ich beobachte nun oft,
Außerhalb der Treff-Reichweite.
Und nun hast du unverhofft
Doch getroffen. Was ne Pleite.

Doch natürlich sag ich nicht
Wie's mir geht, was ich empfinde.
Manchmal bin ich nicht ganz dicht,
Kratze an der Wunde Rinde.

Und dann merk ich dass es schmerzt
Immer noch und immer wieder
Und ich nehm mir vor, beherzt:
Singe jetzt nur schöne Lieder.

Voller Freude, Jubelklang,
Werde ich die Lüfte füllen.
Und des Bruders Untergang
Schweigend in die Schatten hüllen.

Montag, 22. August 2011

Die Scherbe

Angstbesetzte kurze Zeilen
Ließen Frieden nicht verweilen.
Bin nicht sicher, was ich tun soll,
Denn für eine ist das Maß voll.

Möglich wäre Flucht ins Nest
Denn das schützt und hält mich fest
Würde mich ganz tief verstecken
Heimlich meine Wunden lecken

Doch das lässt mein Stolz nicht zu:
"Hoch den Kopf und lächel, du!"
Also los, den Rücken grade,
Und dann lauf ich die Parade!

Außen ganz und drin zerrissen
Ist nun wirklich nur beschissen.
Doch es lässt sich nicht vermeiden,
Leben ist nunmal auch leiden.