Eingetaucht den Federkiel
In der schwarzen Tinte Tiefe..
Schaben auf dem Pergament,
Wenn der Worte Schweife tanzen..
Danke, dass dein Blicke fiel
Aufs Zusammenspiel der ganzen!


Mittwoch, 11. Juni 2014

[Rezension] Sebastian Glubrecht - Na servus! Wie ich lernte, die Bayern zu lieben


Dieses Buch habe ich gelesen, weil mir Katrins Rezension so gut gefiel und weil ein Freund, der in München arbeitet, mit einem Schmunzeln wissen wollte, ob das Buch hält, was der Titel verspricht.

Sebastian Glubrecht schreibt in seinem 220 Seiten langen Roman Na servus! Wie ich lernte, die Bayern zu lieben auf witzige und zum Teil ironische Weise von dem Umzug eines überzeugten Berliners nach München, woraufhin sich dessen ganzes Leben ändert.
Aus der Ich-Perspektive geschrieben erzählt der Protagonist von dem Kulturschock, den München zunächst für ihn bietet. Vor allem in sprachlicher Hinsicht und im Hinblick auf die Partyszene sind München und Berlin doch sehr unterschiedlich und "Wastl", wie der Neu-Münchener schnell getauft wird, hat so seine Schwierigkeiten, sich anzupassen. Nachdem die kulinarischen Unterschiede ausgetestet und erste Sprachschwierigkeiten überwunden werden, kann sich "Wastl" der wichtigen Frage zuwenden: Wie um alles in der Welt finde ich hier Kontakt?!

Das Buch hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen und die vielen, mundartlich verfassten Dialoge ließen mich oft auflachen. Und erstaunlicherweise habe ich richtig viel von dem verstanden! Bei manchen der Pirouetten, die 'Wastls' Leben so nimmt, habe ich zwar gedacht >Oh Mann, das nicht auch noch!<, aber es war immer erheiternd und unterhaltend und ich hatte großen Spaß beim Lesen!
Der Roman erhält von mir 5 von 5 Schnörkeln! Und was die Frage betrifft, ob ich die Bayern nun zu lieben gelernt habe: sie sind mir noch sympathischer geworden!

Kommentare:

  1. Almecht, die Bayern ^^
    sie sind nervig und laut, aber irgendwie mag man sie ja doch mit ihrer lustigen sprache
    (und das sag ich als Franke)

    das Buch hört sich auch super an, ist mir noch nirgends aufgefallen

    liebe grüße
    Sally

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    1. Hallo Sally,
      ich behaupte einfach mal, dass auch die Franken Spaß an dem Buch haben werden, wenn so sture Ostwestfalen wie ich sich fast wegschmeißen vor Lachen! ;)
      Vielleicht kannst du es ja irgendwo ausleihen?

      Liebe Grüße,
      Julia

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