Eingetaucht den Federkiel
In der schwarzen Tinte Tiefe..
Schaben auf dem Pergament,
Wenn der Worte Schweife tanzen..
Danke, dass dein Blicke fiel
Aufs Zusammenspiel der ganzen!


Samstag, 3. Dezember 2016

[Abgebrochenes Buch] Anna Friedrich - Holly: Die verschwundene Chefredakteurin

Tja, es kommt selten vor, dass ich Bücher abbreche.
Aber in diesem Fall konnte sich auch über Wochen keine weitere Lesemotivation einstellen. Es begann mit meinem ungläubigen Blick, als ich die "hochgerollte Marquise" entdeckte, und endete mit einem endgültigen Beiseitelegen nach vielen weiteren Versuchen, noch einmal in die Geschichte hineinzufinden.
Ich empfinde das Buch zu sehr als "auf Film getrimmt", immer wieder werden Kamerafahrten beschrieben, was einerseits ein netter Stil ist, andererseits aber nervt, weil ich eben nicht immer wieder auf die Meta-Ebene geschleudert werden will, wenn ich mich gerade halbwegs in einen Charakter hineinempfunden habe - was schwer ist, bei diesem Buch.
Wo diese Chefredakteurin nun hin ist, weiß ich nicht. Ich weiß nur: als Leserin ziehe ich mich ebenfalls gänzlich von dieser Reihe zurück.

[Rezension] Alex Gino - GEORGE


GEORGE habe ich als Hörbuch gehört, und ich muss sagen, dass mich die 215 Minuten lange Geschichte sehr berührt hat!
Zunächst einmal ist es alles andere als alltäglich, dass die Heldin einer Geschichte ein Transgender-Kind ist. George möchte nämlich nicht George heißen, sondern hat sich insgeheim längst einen anderen Namen gegeben. Und jedes Mal, wenn die Mutter "mein Junge" sagt, oder sich die Kinder in der Schule nach Geschlechtern getrennt aufstellen sollen, hat sie ein richtiges Problem. Und dann entscheidet sie, dass es alle wissen sollen...

GEORGE ist sehr einfühlsam geschrieben, und ich vermute mal, dass der Name des Autors, Alex Gino, nicht umsonst so gewählt ist, dass er sowohl Mann als auch Frau sein könnte. Ängste und Erlebnisse sind sehr lebensnah beschrieben, und auch die Reaktionen der Mitschüler und der Familie wirken aus dem Leben gegriffen. Beeindruckt hat mich auch, dass die Geschichte anhand des Literaturunterrichts in der Schule erzählt wird, also dass die Erlebnisse dort die Handlung immer wieder beeinflussen und voran treiben. Aufgrund dessen ist auch das Buch "Charlotte's Web" auf meinem Wunschzettel gelandet, weil mich das Hörbuch neugierig gemacht hat auf die ganze Geschichte über Freundschaft.

Julian Greis mit seiner Stimme und Rainer Bielfeldt mit der Klaviermusik erweckten Bilder vor meinem inneren Auge zum Leben, so wie es ein richtig gutes Hörbuch tun sollte! 
Uneingeschränkte Hörempfehlung für alle, die Lust auf ein interessantes Kinderbuch haben, und / oder transsexuelle Menschen etwas besser verstehen möchten!


Freitag, 2. Dezember 2016

Adventskalender der Blogger AG: Türchen 3 mit Katrin Koppold

Türchen 3

Hinter Türchen 3 verbirgt sich eine Autorin, die ich persönlich unheimlich gerne mag und deren Werke ich sehr schätze:  
Katrin Koppold

Aussicht auf Sternschnuppen war das Buch, mit dem sie sich in mein Herz und meinen Bücherschrank geschrieben hat. Eine unheimlich tolle, romantische Geschichte mit viel Witz, der sich auch in ihren anderen Büchern findet. Mit befreundeten Autorinnen hat sie als Jade McQueen zum Beispiel den Fynn der Diamond Guys Reihe geschrieben, der mir ebenfalls viel Spaß gemacht hat.
Ihr aktuelles Werk, Zimtzauber, ist eine wunderbare Weihnachtsgeschichte, die mir geholfen hat, richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen.


Natürlich haben wir Katrin viele Fragen zum Thema Weihnachten gestellt:

Erzähl uns etwas über Dich. Wer bist Du? Was schreibst Du? Und ganz wichtig: wie stehst Du zu Weihnachten? Bist Du bereits im Weihnachtsfieber oder bist Du eher der Typ Grinch?
Mein Name ist Katrin Koppold,beurlaubte Deutsch- und Sportlehrerin, derzeit Vollzeit-Autorin, Kinder- und Katzenmama, Leseratte, Romantikerin und ich liebe alles, was glitzert - also auch Weihnachten.
Ich finde es schade, wenn man Typ Grinch ist. Natürlich ist Weihnachten auch viel Kommerz, aber man muss diesen Kaufrausch ja nicht mitmachen.  Bei uns bekommen z.B. nur die Kinder etwas zu Weihnachten geschenkt. Dafür wird dann das Geburtstagsgeschenk etwas größer. Das macht die ganze Vorweihnachtszeit wirklich immens viel stressfreier. Und natürlich kann man sich fragen, ob das ganze Geld, das in die Illumination von Häusern gesteckt wird, nicht bei Projekten in der Dritten Welt besser angelegt wäre. Aber wenn man so denkt, dürfte man sich überhaupt nichts mehr gönnen. Oder zumindest nicht viel. Für mich ist Weihnachten eine magische Zeit, mit wunderschönen Ritualen und in der ich mir bewusst Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben nehme. Also meine Familie und meine Freunde.

Wann geht es für Dich los und was gehört alles zu Deinem perfekten Weihnachtsfest?
Für mich beginnt Weihnachten am ersten Advent mit der zugegebenermaßen immer ziemlich chaotischen Dekoration unseres Hauses. Obwohl ich mich so sehr bemühe, werde ich grundsätzlich nie fertig. Aber zumindest der Adventskranz hat bisher immer pünktlich gestanden. Außerdem gehört Plätzchenbacken für mich in der Vorweihnachtszeit dazu, Schlittschuhlaufen, Lichterspaziergänge, Weihnachtsmarktbesuche, Glühwein, Bastelsessions und Vorlesestunden am Abend. Den Kindern lese ich jedes Jahr »Merope, das Sternenkind« von Isabel Abedi vor. Das Buch ist mittlerweile ganz zerfleddert.
Unser Weihnachtsabend läuft traditionell ab. Am Vorabend wird der Baum geschmückt, oder wenn wir Weihnachten nicht zu Hause sind, auch schon mal im Advent, wir gehen in den Familiengottesdienst, anschließend gibt es Raclette und dann folgt die Bescherung. Alles sehr ruhig und entspannt. Meistens trinken mein Mann und ich ein Glas Rotwein und schlafen auf der Couch ein. 

Lieblingsfilm? Lieblingslied? Lieblingsbuch? Lieblingsgebäck?
Lieblingsfilm: Ganz klar »Tatsächlich Liebe!« Ich schmelze jedes Jahr aufs Neue dahin.
Lieblingslied: »Christmas« von John Lennon und »Fröhliche Weihnacht« von Rolf Zuckowski. Wenn das der Kinderchor an unserem Weihnachtsmarkt singt, muss ich jedes Mal ein Tränkchen verdrücken.
Lieblingsbuch: »Hilfe, die Herdmanns kommen!«, eine wunderschöne, komische, aber auch sehr rührende Geschichte zum Thema Toleranz und Anderssein.

Hast Du schon einmal mit einem Geschenk völlig daneben gelegen?
Ja, ich habe einem Freund ein Herzkissen genäht, im Dalmatinerlook, und eine riesige rote Schleife drumgebunden. Seine Worte: Oh Gott, ist das kitschig! Er hatte recht. Da er aber sowieso nicht die Art strahlender Held war, die ich in meinen Büchern vorkommen lasse, sondern eher derjenige, von denen die Heldinnen die Finger lassen sollten, habe ich diese Schmach recht schnell überwunden. 

Was war Dein schönstes/schlimmstes Weihnachtsgeschenk? 
Mit drei Jahren habe ich Fabuland-Lego zu Weihnachten geschenkt bekommen. Die Figuren, die dabei waren, hießen Doc David, Morty Maus, Charlie … Das ganze Weihnachten war magisch für mich, da es das erste ist, dass ich so richtig bewusst erlebt habe. Ich war mit meinem Vater unterwegs und als wir nach  Hause kamen, war das ganze Haus erleuchtet, es gab Geschenke. Das ist jetzt fast vierzig Jahre her, aber der Gedanke an dieses Fest löst immer noch ein ganz wohliges Gefühl in mir aus.

Das sind meine Eltern und mein Bruder. Vorne sitzt man meinen Steiff-Pekinesen Pit und sehr tragisch "Das Hagerschen" eine Puppe, die ich über alles geliebt und leider verloren habe. 
Ich trauere ihr noch heute nach und frage mich, wo sie ist. Das ist echt der einzige nicht-menschliche Verlust, der mich immer noch schmerzt.

Besorgst Du Geschenke schon früh genug oder bist Du ein Last-Minute-Käufer?
Ich besorge die Geschenke früh. In letzter Sekunde durch die Stadt zu hetzen und irgendetwas zu kaufen, nur damit man was hat, fände ich schrecklich. Und das hat für mich auch nichts mit Weihnachten zu tun. 

Was ist für Dich das Wichtigste an Weihnachten? 
Zeit mit Menschen zu verbringen, die man liebt.

Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wie würdest Du Weihnachten verbringen? 
Zu Hause, aber ich könnte mir vorstellen nach dem Heiligen Abend in ein superteures Wellnesshotel in den Bergen zu fahren oder in die Südsee zu fliegen. Aber das sind keine Herzenswünsche von mir. 

Hast Du selbst bereits eine Weihnachtsgeschichte geschrieben? 
Ja, eine romantische Komödie: »Zimtzauber«. Das Buch ist gerade erschienen und es erzählt die Geschichte der Buchhändlerin Elisa, die, seit sie den Schornsteinfeger aus Versehen k.o. geschlagen hat, vom Pech verfolgt wird. 

Last but not least: Erzähl uns eine Weihnachtsanekdote - ob sie Dir oder Deinen Figuren passiert ist, liegt ganz bei Dir 😉
Mir fallen ganz viele ein, und fast alle habe ich in »Zimtzauber« verarbeitet. Eine davon: Mein Sohn war immer schon unglaublich lebhaft. Am Heiligen Abend musste ich vor dem Kleinkindgottesdienst, bei dem ich mitgemacht habe, noch ein paar Sachen erledigen. Max hat im Wohnzimmer neben dem geschmückten Baum gespielt. Es hingen wunderschöne Nostalgiefiguren daran, die ich sehr geliebt habe. Fällt euch die Vergangenheitsform auf? Auf einmal gab es einen lauten Knall, gefolgt von vielen kleinen. Als ich ins Wohnzimmer kam, lag der Baum auf dem Boden. In einem Meer von Weihnachtskugelsplittern. Max wollte mich überraschen und sich als Geschenk unter den Baum setzen. Dabei ist er auf den Hebel des Weihnachtsbaumständers gekommen. Das war das einzige Mal, an das ich mich erinnern kann, bei dem ich am helllichten Tag einen Schnaps getrunken habe. 



Ihr möchtet ein Taschenbuch von Zimtzauber gewinnen, um auch so richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen? In 3 Tagen ist Nikolaustag, also erzählt mir als Kommentar, was das schönste Nikolaustagsgeschenk war, das ihr je bekommen habt! 

Gewonnen hat TANJA! 

Das Gewinnspiel endet am 12. Dezember um 12 Uhr.

Teilnahmebedingungen:
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnahme ist nur volljährig (oder mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten) und mit Wohnsitz in Deutschland gestattet.
Am 12.12.2016 erfolgt die Bekanntgabe des durch Losverfahren ermittelten Gewinners hier in diesem Post.
Jeder Teilnehmer stimmt der öffentlichen Bekanntgabe seines Namens zu – sollte darüber hinaus eine Kontaktaufnahme via E-Mail erfolgen, bitte diese im Kommentar ebenfalls hinterlassen.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

[Rezension] Katrin Koppold - Zimtzauber


Klappentext:
Die Buchhändlerin Elisa ist nicht abergläubisch. Doch seit sie aus Versehen den Schornsteinfeger zu Fall gebracht hat, geht in ihrem Leben einiges schief. Nachdem ihr eine Wahrsagerin auf einer Weihnachtsparty eine tiefschwarze Aura bescheinigt und furchtbares Pech prophezeit, wird ihr klar: Sie muss den Mann aufsuchen und ihn um Verzeihung bitten.
Das ist allerdings gar nicht so einfach. Denn der Schornsteinfeger hat sich über Weihnachten in die Abgeschiedenheit der Berge zurückgezogen und ist überhaupt nicht begeistert, als Elisa auf einmal dort auftaucht und ihn mit Aufmerksamkeit überschüttet. Bis ein Unfall am Heiligen Abend die beiden unerwartet zusammenschweißt ...



Die 152 Seiten lange Weihnachtsgeschichte besticht durch viel Charme und jede Menge Humor!
Elisa Bergmann, einigen vielleicht aus Mondscheinblues bekannt, liebt Bücher und ihren Buchladen und sie ist unheimlich gutherzig. Jedoch steht die junge Frau am vierten Adventssamstag etwas unter Druck - ihre ungeliebte Chefin taucht unangemeldet auf und hängt ein Damoklesschwert über ihrem Kopf auf. Doch damit nicht genug: Eine Pechsträhne folgt, deren Situationskomik wirklich herrlich ist!
Der arme Schornsteinfeger muss so manche Eskapade erleiden, und auch Elisa selbst erträgt mehr Pech, als ein einzelner Mensch verdient hat.

Die Charaktere hat Katrin Koppold unheimlich skurril und liebevoll gezeichnet. Vor allem Elke, die Kollegin aus dem Buchhandel, sticht da hervor. Elisa selbst beweist viel Durchhaltevermögen, das sie angesichts der derben Pechsträhne allerdings auch braucht. Der Schornsteinfeger tat mir persönlich wirklich leid - umso mehr, als ich von seinem Hintergrund erfuhr!

Zimtzauber ist eine bezaubernde Weihnachtsgeschichte mit Humor und Herz, die mich direkt in Weihnachtsstimmung versetzt hat!


Freitag, 28. Oktober 2016

[Gewinnspiel] Halloween-Verlosung

Meine Lieben,

Sandra Pulletz gibt mir die Gelegenheit, ein Gewinnspiel für euch zu veranstalten. Und zwar geht es um ihre neue Kurzgeschichte:


Seit Tagen gibt es an der Grandwitch-Highschool nur noch ein Thema: Die super geheime Halloween-Party. Auch Ava hofft, dass sie eine der exklusiven Eintrittskarten bekommt. Denn auf der Feier wäre bestimmt die perfekte Gelegenheit, endlich ihren lang gehegten Plan in die Tat umzusetzen und es dem fiesen Mädchenschwarm Calvin so richtig heimzuzahlen …

Neben der Geschichte erhält das eBook auch Rezepte für Halloween-Miniquiches und eine Halloween-Bowle.

Ihr möchtet teilnehmen? Kein Problem! Hüpft in den Lostopf, indem ihr mir einen Kommentar schreibt. Schön wäre, wenn ich ein Stimmungsbild bekäme, wer Halloween bevorzugt, und wer das stille Allerheiligen! Zudem schreibt bitte, ob ihr *mobi oder *epub braucht, das muss Sandra wissen!

Die Auslosung findet am Sonntag um 18 Uhr statt.

Herzliche Grüße!
Julia

Mittwoch, 26. Oktober 2016

[Rezension] [Brettspiel] Myth

Auf Myth habe ich mich schon vor der Spielemesse in Essen tierisch gefreut. Ein Spiel, das tolle Figuren in Tabletop-Manier, Rollenspiel-Elemente und kooperativen Kampf vereint, das MUSSTE doch gut werden!
Ich mag Decent, das semi-kooperativ ist, weil einer als Overlord gegen alle anderen spielt. Auch das erfüllt diese Vorgaben. In Myth gibt es keinen Overlord, sondern ein (soweit wir das bislang beurteilen können) gut ausbalanciertes System, nach dem "Die Dunkelheit" agiert. Es muss also keiner gegen die anderen spielen, was wir wegen des möglichen Rollenspiels gerne so haben wollten. Auch die Questreihen klangen gut. (Wem das Wort nichts sagt: Nachdem man eine Aufgabe erledigt hat, darf man eine andere erledigen, die auf der ersten aufbaut.)
Vom Material her ist das Spiel gut ausgestattet:
- Würfel mit unterschiedlichen Symbolen
- kleine Karten mit Schätzen bzw. Heldenausrüstung
- 5 Helden mit jeweiligem Heldendeck aus 31 Karten sowie einer Figur
- Karten für die Feinde mit ihren Fähigkeiten und Einsatzanweisungen sowie Figuren
- kleineren und größeren bedruckten Tableaus für Questszenarien
- Questkarten

Positiv ist, dass die Gestaltung von Karten und Figuren gut gemacht ist. Auch die Tableaus sehen gut aus.
Schade ist allerdings, dass die Tableaus nicht questspezifisch sind. Wir hatten uns für den Start eine Taverne ausgesucht, ein Quest gezogen, und landeten im Wald. Inzwischen habe ich alle Questkarten gelesen und festgestellt, dass nur eine einzige in einem Raum spielt. Und Ortsnamen gibt es gar nicht, auch die Welt bleibt total farblos. Für mich geht es auch gar nicht, dass die Quest die Anweisung gibt, die Insektengegner aufzubauen, während man ein Tableau gewählt hat, das dazu nicht mal ansatzweise passt.
All unser schönes, erwartetes Rollenspielpotential ist dahin! Ein einziger Ortsname ist uns zu wenig, genauso wie von vier Orden die Rede ist, wobei nur ein einziger als klerikal gekennzeichnet ist.
Nun kann man sagen: Viel Potential für eigene Kreativität.
Das stimmt. Wir werden auch eine Welt drum herum stricken, damit wir nicht so viel Geld für keinen Spielspaß ausgegeben haben. Denn im Moment sind die Kämpfe zwar interessant, aber nur Kämpfen ohne eine gute Geschichte motivieren mich und meine Spielgruppe nicht.
Zudem es in einer der Quest nun auch noch Fehler gibt - statt Lady Katherine soll im zweiten Teil auf einmal eine andere Frau heiraten, in 3 und 4 ist es aber wieder die Lady.

Ich bin einfach enttäuscht, und bevor es nicht Nachbesserung gibt, muss ich 2 von 5 Gedankenschnörkel vergeben.


Montag, 10. Oktober 2016

[Rezension] Katie MacAlister - Silver Dragons 1: Ein brandheißes Date


Der 336 Seiten lange Einstieg in die Welt der Doppelgängerin May Northcott hat mich auf ganzer Linie abgeholt und überzeugt. Sie wurde bei ihrer Erschaffung an den Dämon Magoth gebunden, was ihr immer wieder Schwierigkeiten einbringt. Zum Beispiel lässt er sie gerne ihre Fähigkeiten dazu benutzen, wertvolle Dinge zu beschaffen. Bei einem ihrer Raubzüge begegnet sie dem Wyvern der Silbernen Drachen, Gabriel Tauhou, den wir ja schon in der Aisling Grey-Reihe kennengelernt haben.
Den Silberdrachen werden durch einen Fluch keine Gefährtinnen geboren - aber geboren wurde May ja auch nicht... Schade, dass sie nicht frei in ihren Entscheidungen ist!

May ist eine toughe junge Frau, dazu noch unheimlich sympathisch. Und sie fühlt sich sofort zu Gabriel hingezogen. Ihre Art und Weise, mit Magoth umzugehen, sowie ihren Zwilling zu bändigen, sind bewundernswert und machen zugleich einfach Spaß.
Auch die schwangere Aisling hat immer wieder tolle Szenen, sodass die Reihe wirklich nahtlos an die vorhergehende Reihe anschließt.

Ich mag May und Gabriel sehr gerne, aber auch Magoth und Mays Zwilling sind unheimlich witzige Charaktere. Der Kampf, zusammen sein zu können, ist nachvollziehbar und mitreißend geschrieben, weshalb ich Band 2 unmittelbar nach Beendigung dieses Bandes angefangen habe.